Berufsfeuerwache Heidelberg

Die Falttore der Feuerwache Heidelberg stellten uns von Anfang an bei der Planung vor besondere Herausforderungen. Die Architektur verlangte von uns eine nahtlose Integration in die Fassade, die Beachtung der absoluten Transparenz durch filigrane Bauweise und ein besonderes Antriebskonzept.

Durch die Vorgaben der Gebäudehülle musste zunächst eine Stahlunterkonstruktion zur Aufnahme der Tore gebaut werden. Darauf wurden dann die Rahmenteile, das obere Laufwerk und die Flügel geschraubt.

Insgesamt wurden dann 160 Glasscheiben der höchsten Isolierklasse als Verbundsicherheitsglas mit jeweils 8 mm Doppelscheiben eingesetzt.

Die Antriebstechnik musste auf Grund der architektonischen Vorgaben komplett auf die Innenseite positioniert werden. Bei Toren die nach innen öffnen ist diese Variante technischer Standard. In diesem Fall musste das Prinzip umgekehrt werden. Dazu wurden zusätzliche Drehpunkte geschaffen, die das Öffnen nach Innen bewirkten.

Bei der Konstruktion musste sichergestellt werden, dass genügend Kraft zum Öffnen gegen die Windlast zur Verfügung steht. Hierzu wurden die Werte für Windlasten, speziell für Feuerwehrtore, herangezogen und technisch umgesetzt.

Im Zuge der Beauftragung wurde eine Musteranlage bei uns im Werk erstellt und durch das IFT Rosenheim in Verbindung mit dem TÜV Süd geprüft. Sämtliche Prüfergebnisse entsprechen der DIN EN 13241-1 und den BGR 232 und wurden so zertifiziert.

Insgesamt wurden in der Feuerwache 36 Falttore installiert. Weiterhin haben wir die Zwischenräume, Endfelder und eine Festfassadenkonstruktion in ansichtsgleicher Form geliefert und montiert. Die gesamte Front bildet nun eine Einheit, die die Ästhetik und Einzigartigkeit des Gebäudes wohltuend unterstreicht.

 

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